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Eine kulturelle Reise durch den Südosten Europas, durch den Mittleren Osten und den afrikanischen Kontinent

"Wir gehen in Frieden, den Weg den wir gekommen sind." (Zulu-Sprichwort)

Informationen zur Reise
Die Route
Anmerkungen zur Route
Distanzen
Musikalische Biographie
Songs and Grooves from Atlantis to Zululand
Adressen / Goethe-Institute
Kontaktadresse

während des Walks

CD-Aufnahmen

Laufen ist die natürlichste Art menschlicher Fortbewegung. In einer Zeit in der alles möglichst schnell gehen soll und nicht zuletzt der Massentourismus langsam aber sicher das Gesicht unseres Planeten nachhaltig verändert, bietet eine solche Reise die Möglichkeit, die unterschiedlichsten Landschaften noch einmal intensiv zu erfahren. Anders als beim Durchfahren eines Landes, ist beim Gehen der direkte Kontakt mit den Menschen der jeweiligen Länder erwünscht und sogar erforderlich. Von den australischen Ureinwohnern wissen wir, daß monatelanges Wandern ein tiefes Gefühl der Verbundenheit mit der Natur bewirkt. Ein Gefühl, wie es der moderne Stadtmensch nicht mehr kennt.

Der "Walk zum Kap der Guten Hoffnung" eröffnet unter anderem auch eine ganze Reihe kultureller Möglichkeiten. In meiner Eigenschaft als Sängerin und Komponistin/Texterin war es schon immer mein Traum, fremde Musikwelten zu erforschen. Ein Minidisc-Rekorder im Gepäck wird für eine ganze Menge interessante und ungewöhnliche Aufnahmen sorgen. In größeren Städten sind Kontakte zu den lokalen Kulturschaffenden geplant, wobei nicht zuletzt die dortigen Goethe-Institute hilfreich sein werden. Gleichzeitig wird so viel Photo- und Filmmaterial wie möglich gemacht, um eine umfassende Dokumentation erstellen zu können, wobei auch das Führen eines Tagebuches dazu gehört.

Da ich weder Europäerin noch Afrikanerin bin, sehe ich mich als Vertreterin aller Menschen multirassischer Herkunft. Dieser Personenkreis wächst unaufhaltsam, was die stetig steigende Zahl gemischt-rassischer Ehen beweist. Natürlich ist diese Entwicklung nicht nur "trendy", sondern bringt vor allem für die Betroffenen in vielen Fällen erhebliche Schwierigkeiten mit sich. So bin ich beispielsweise in Deutschland die "Negerin", in Afrika die "weiße Frau" oder "half-caste", was auch die unterschiedlichsten Reaktionen und sozialen Stellungen zur Folge hat. Es versteht sich daher von selbst, daß ich bemüht bin, für Verständnis und Toleranz für mich und meine Leute zu werben, denn zwischen den Stühlen ist es nicht immer bequem.

Um möglichst viele positive Aspekte dieser Reise (währenddessen und danach) verwirklichen zu können, sind alle Interessenten herzlich eingeladen, sich auf die verschiedenste Art und Weise zu beteiligen. Hierzu sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt und schon jetzt danke ich meinen Freunden für bereits geleistete Hilfe und Ermutigung.

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