CD 888218
Tutu CD 888 218

Uli Lenz Trio
Good-bye Venus

Uli Lenz Trio
Uli Lenz (piano)
Ed Schuller (bass)
John Betsch (drums)

Titles:
Good-bye Venus /Cosmic Berlin / When Sunny Gets Blue / Well, You Needn’t / Tune Me Up, Baby / Arco Orbit in D Minor / Planet 7up / Don’t Ask Me Now / Why Can’t We All Just Get Along / Moon Ducks / Godzilla Tropicana
 
The titles ‘Good-bye Venus’,’Cosmic Berlin’,’Planet 7up’, ‘Moon Ducks’ & ‘Gozilla Tropicana’ composed by Uli Lenz; ‘Tune Me Up Baby’, Arco Orbit in D Minor’, ‘Why Can’t We All Just Get Along’ & ‘Don’t Ask me Now’ composed by Ed Schuller; except the titles ‘Well You Needn’t’ by Thelonius Monk and ‘When Sunny Gets Blue’ by Fischer & Segal.

Spieldauer: 67:49
Produzent: Peter Wiessmueller
Aufnahme: AudioCue Studio, Berlin
Zeit: März 2006

 
     
 

Good-bye Venus oder eine Reise zum Mars
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Uli Lenz ist der geborene Wanderer zwischen Welten. Wer ihm zuhören will, kann es besteigen, sein ‚Slow Boat to Mars’ und auf die Reise unter dem Motto gehen: Good-bye Venus, was durchaus ironisch gemeint zu sein scheint. Was man auf diesen Wanderungen und Wandlungen erleben kann, das beschreibt kein geringerer als sein Bassist Ed Schuller eindrucksvoll: „Ich kenne Uli Lenz seit über einem Jahrzehnt. Wir haben in diversen Trios und als  Duo viele Konzerte gespielt, über alle Welt. Der Mann ist mehr in dieser Welt herumgekommen, als fast jeder andere, den ich kenne ... wie alle ‚echten’ Jazzer,  hat Uli seinen eigenen, unverwechselbaren  Stil –  rhythmisch und harmonisch, als auch melodisch – check seine linke Hand aus. Seine Kompositionen tragen eine ureigene Handschrift, versteht es ihnen seinen Stempel aufzudrücken, bluesig, manches Mal auch verspielt, aber immer mit einer deutlich, tragenden Leitlinie ... Sein musikalisches Wissen, sowohl technisch als auch künstlerisch – rühren aus einer Tiefe, die auf großer Erfahrung beruht!“
Ed Schuller aus Brooklyn hat mit vielen, illustren Schlagzeuger aus der Jazzmetropole New York in seiner langen Karriere gearbeitet, wie etwa mit Paul Motain, Ronnie Burrage, Victor Jones, doch ist John Betsch für ihn, das Non-Plus-Ultra: “Sein Gespür und Wachsamkeit für den Beat, das Gefühl und seine Sensibilität kann sowohl entspannt, als auch sehr intensiv sein, kraftvoll und zugleich einfühlsam. Sein Umgang mit der Dynamik von Spannung und Entspannung ist vortrefflich. Und das alle Wichtigste dabei ist, dass er unglaublich swingt, aber auch mit seiner eigenen, individuellen funkigen Schärfe ...!“
Mit dieser exzellenten Rhythm-Section überspannt dieses Uli Lenz Trio mühelos einen außer-gewöhnlich und weitgespannten dynamischen Rahmen. So kann sich ein hämmerndes Fortissimo der Bässe innerhalb eines kaum noch wahrzunehmenden Momentes in zart fliehenden Höhen ver-flüchtigen. Die Interpretationen der Balladen des Albums scheinen die Zeit stillstehen zu lassen, und ein Fortschreiten des musikalischen Beats ist oft kaum noch fühlbar. Ein wahrhaft meisterliches Debut-Album dieses Trios.

 

 

 
 

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